Urlaub im eigenen Jet

Der Weg von der Business- oder First-Class zum Privatjet ist gar nicht so weit. Was sind die Vorteile eines privat gecharterten Fliegers und was kostet das? Designreisen-Flugspezialist Andreas Pfleger klärt auf.

Der Weg von der Business- oder First-Class zum Privatjet ist gar nicht so weit. Was sind die Vorteile eines privat gecharterten Fliegers und was kostet das? Designreisen-Flugspezialist Andreas Pfleger klärt auf.

DESIGNREISEN-Flugspezialist Andreas Pfleger.

DESIGNREISEN-Flugspezialist Andreas Pfleger.

 

CTP: Bei welchen Zielen lohnt sich ein Privatjet als Alternative zum Linienflug?

Pfleger: Rein theoretisch kann man mit einem Privatjet überall hin fliegen. Am lohnenswertesten ist er aber sicherlich auf Kurzstrecken von zwei bis vier Stunden Flugzeit wie zum Beispiel alle Ziele in den Alpen, Italien, Mallorca, die griechischen Inseln, Marokko oder auch die Kanaren. Die Langstrecke lohnt sich eher nicht.

CTP: Was kostet es, einen Privatjet zu chartern?

Pfleger: Die Kosten liegen bei etwa 2200 Euro pro Stunde bei einer Cessna CJ1. Diese hat fünf Sitzplätze, eine Kabinenhöhe von 1,45 Metern und eine Reichweite von 1900 Kilometern. Dieser Flugzeugtyp fliegt etwa 700 Kilometer in der Stunde. Eine Cessna Citation XLS mit acht Sitzplätzen, einer Kabinenhöhe von 1,73 Metern und einer Reichweite von 3400 Kilometern kostet ab 3500 Euro pro Stunde bei einer maximalen Geschwindigkeit von 820 Stundenkilometern. Ein zweistündiger Flug nach Venedig mit einer CJ1 zum Beispiel kostet ab etwa 7250 Euro, ein vierstündiger Flug auf die Insel Capri ab 14050 Euro.

CTP: Was sind die Vorteile eines Privatjets gegenüber einem Linienflug?

Pfleger: Zuerst die Schnelligkeit und die völlige Flexibilität bei den Abflugzeiten. Der Terminal am Flughafen ist in der Regel völlig abgegrenzt vom Linienterminal. Das bedeutet: keine Wartezeiten, keine Schlangen; eine Limousine bringt einen über das Rollfeld zum Flugzeug. Hinzu kommt, dass Ziele, bei denen man normal umsteigen müsste, direkt angeflogen werden können, zum Beispiel Buochs in der Schweiz. Auch Essen und Getränke kann jeder Passagier selbst wählen. Es gibt zudem einige Anbieter, bei denen man das Haustier mitnehmen kann.

CTP: Welches sind denn die Anbieter von Privatflügen?

Pfleger: Designreisen greift auf alle Airlines im Charter-Bereich zu. Wir buchen meist über Charter-Broker. Diese suchen für den Kunden eine oder mehrere passendste Airlines raus und machen dann ein Angebot.

CTP: Wie gewährleistet Designreisen die Sicherheit?

Pfleger: Wir pflegen seit vielen Jahren eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Charter-Brokern. Und natürlich gibt es  auch für Privatflugzeuge zahlreiche Sicherheitsauflagen und -zertifikate.

 

*Titelbild-Credit: ©Kim_R_Hunter auf pixabay

*Titelbild auf der Startseite: ©phtorxp auf pixabay